KSS-Themen werden oft als ‚rein technisch‘ abgeheftet. In der Praxis sind Geruch und Emulsionsqualität aber auch ein Arbeitsschutz- und Fachkräftethema.
Wie kontinuierliche KSS-Belüftung zu einer besseren Arbeitsumgebung beiträgt, haben wir hier zusammengefasst

Kühlschmierstoffe sind heute deutlich haut- und umweltverträglicher als noch vor einigen Jahrzehnten. Trotzdem klagen Mitarbeiter in der Fertigung immer wieder über Gerüche, Hautreizungen oder Kopfschmerzen in Verbindung mit Emulsionen. Häufig steckt dahinter keine „falsche“ KSS, sondern ein Emulsionszustand, der aus dem Ruder gelaufen ist – mit hoher Keimlast und unzureichender Sauerstoffversorgung.

Für Unternehmen ist das nicht nur ein Qualitäts- und Kostenproblem, sondern auch ein Thema des Arbeitsschutzes und der Arbeitgeberattraktivität. Moderne Arbeitsplätze in der Zerspanung sollen sauber, gut belüftet und möglichst geruchsarm sein. Wo der KSS dauerhaft „kippt“, leidet die Zufriedenheit der Fachkräfte, und die Bereitschaft, in diesem Umfeld zu arbeiten, sinkt. In Zeiten des Fachkräftemangels kann das schnell zum Wettbewerbsnachteil werden.

Durch eine kontinuierliche Belüftung des Kühlschmierstoffs wird die Emulsion gleichmäßiger mit Sauerstoff versorgt, was das Wachstum anaerober Bakterien erschwert und damit Geruchsprobleme reduziert. In Kombination mit regelmäßiger Konzentrationskontrolle und Pflege entsteht so ein stabiler Emulsionszustand, der deutlich weniger Beschwerden verursacht. Weniger Geruch und weniger Hautreizungen bedeuten eine bessere Arbeitsumgebung – und damit ganz konkret weniger Reibung im Alltag der Fertigung.

Emulvent wurde genau mit diesem Gedanken entwickelt: technische Prozessstabilität und Arbeitsschutz miteinander zu verbinden. Eine robuste, einfach nachrüstbare Belüftungslösung, die in bestehende KSS-Becken integriert werden kann, ohne den Produktionsablauf zu stören. Unternehmen, die in solche Maßnahmen investieren, senden ein klares Signal an ihre Mitarbeiter: Wir nehmen euren Arbeitsplatz ernst – nicht nur bei der Taktzeit, sondern auch beim Klima in der Halle.


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