16 % Ihrer Maschinen-Betriebskosten stecken im Kühlschmierstoff — fast so viel wie die Energiekosten der Maschine selbst (21 %).

Die meisten Betriebe wissen das nicht, weil KSS in der Kalkulation als Nebenkostenposten läuft, nicht als eigener Kostenblock. Wer einmal nachrechnet, findet oft mehr Sparpotenzial als erwartet — vor allem, wenn man weiß, wo genau Standzeit verloren geht.

Kreisdiagramm der Maschinen-Betriebskosten: Wartung ca. 37 %, Strom/Energie ca. 21 %, Kühlschmierstoff 16 %, Sonstiges 26 % — davor der emulvent Airlift-Reaktor-Tank mit sichtbarer Umwälzung

Was eine unabhängige Studie zeigt

Eine Studie des VDI Zentrum Ressourceneffizienz hat genau den Wirkmechanismus untersucht, auf den auch der Airlift-Reaktor setzt: kontinuierliche Umwälzung und Belüftung des KSS-Tanks. Ergebnis im Referenzszenario (450-Liter-Tank): Die Standzeit steigt von 12 auf 17 Wochen (+41,7 %), der KSS-Verbrauch sinkt um 29 % pro Jahr — mit einem System, das lediglich 1 Stunde pro Werktag belüftet.

Die Studie weist selbst darauf hin, dass der mikrobielle Effekt der Belüftung wissenschaftlich noch wenig isoliert von der begleitenden Fremdölabscheidung untersucht ist. Als Vergleichsgröße ist die Zahl trotzdem aufschlussreich: Wenn schon eine Stunde Belüftung pro Tag messbare Effekte zeigt, was bedeutet dann durchgehende Belüftung — 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, wie beim Airlift-Reaktor?

12 gegen 17 Wochen — der Vergleichsanker für Ihren Betrieb

Ohne aktive Pflege liegt die KSS-Standzeit in der Praxis oft bei rund 12 Wochen — danach wird gewechselt, ob nötig oder nicht. Mit kontinuierlicher Belüftung sind laut der zitierten Studie 17 Wochen und mehr keine Ausnahme. Für einen Betrieb mit mehreren Tanks macht das den Unterschied zwischen drei und zwei ungeplanten Wechseln im Jahr — und damit zwischen mehreren Tausend Euro Stillstands-, Entsorgungs- und Neubefüllungskosten.

Wie groß dieser Unterschied für die eigene Anlage konkret ausfällt, lässt sich mit dem ROI-Rechner in unter einer Minute nachrechnen.

Mehr als Kosten: Personalbindung und Gesundheit

Ein kippender Kühlschmierstoff ist nicht nur ein Kostenthema. Die DGUV führt Keimbelastung wassergemischter KSS als eigenständigen Faktor für Personalbindung und Fehlzeiten (TRGS 611). Wer seit Monaten einen Einrichter oder Maschinenbediener sucht, kann sich einen weiteren Krankheitsgrund am wenigsten leisten. Mehr zu den biologischen Ursachen im Beitrag KSS ohne Belüftung: Folgen für Emulsion & Kosten.

„Unsere Maschinenbediener ekeln sich bei der Reinigung nicht mehr vor der Anlage.“ — T. Prohaupt, Schichtleiter Zerspanung

Ausschuss beginnt oft im Tank

Korrosion an Werkstücken ist selten ein Zeichen für schlechtes Material — meist steckt ein pH-Abfall durch organische Säuren in der Emulsion dahinter. Die Folge: Ausschuss und Nacharbeit, die auf keiner Kalkulation stehen.

Was das in der Praxis bedeutet

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, was das bedeuten kann: „Unsere Engpassmaschine lief in den letzten 7 Monaten tatsächlich nur 3 Wochen — trotzdem ist der Kühlschmierstoff dank emulvent nach wie vor einsatzbereit und nicht gekippt.“ — S. Wegner, Betriebsleiter, Walter CNC-Fertigung

Genau das ist der Unterschied zwischen einer Stunde Belüftung am Tag und einem System, das durchgehend läuft — unabhängig davon, ob die Maschine gerade produziert oder still steht.

Wie groß das Sparpotenzial für Ihre eigene Anlage konkret ist, zeigt der ROI-Rechner in unter einer Minute. Oder Sie sprechen direkt mit uns über Ihre Anlage.

Quellen: VDI Zentrum Ressourceneffizienz, Studie „Maßnahmen zur Standzeitverlängerung von Kühlschmierstoffen in der spanenden Fertigung“ (Kostenaufteilung Werkzeugmaschinen auf Basis Statista 2023; Referenzszenario vs. Belüftungsszenario, 450-l-Tank). DGUV Information 209-051 „Keimbelastung wassergemischter Kühlschmierstoffe“, TRGS 611.


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